Zwei Fallbeispiele:

 
Herr K. ist 44 Jahre alt, von Beruf Industriekaufmann. Bereits während seines Studiums erkrankte Herr K. an einer Psychose. Neben kleineren Unterbrechungen ist Herr K. seitdem arbeitslos und besucht die Tagesstätte der fwg. Sein Wunsch ist es „seine Ängste zu überwinden und mehr Kontakt zur Außenwelt zu haben.“
 
Frau B. ist Bankkauffrau und leidet seit drei Jahren unter Burn-Out. Seitdem verbringt sie ihre Zeit zu Hause. Frau B. würde gerne wieder tätig werden, jedoch nicht mehr in einer Bank. Sie zögert sich auf andere Stellen zu bewerben. Zudem weiß sie nicht, welche anderen Tätigkeiten ihr Spaß machen würden. Von ihrem Psychologen erfuhr sie von dem Projekt "SeisoFREI...und bleib dran!".
 
Bei dem neuen Freiwilligenprojekt der fwg fanden beide Personen genau die Unterstützung die sie brauchten: Herr K. arbeitet zwei Stunden ehrenamtlich für eine Organisation die sich für kranke Kinder im Krankenhaus einsetzt. Frau B. schnupperte ehrenamtliche in viele Bereiche hinein, bevor sie sich entschied, die Leitung einer Nachhilfegruppe von benachteiligten Schülerinnen zu übernehmen.
 
Genau wie Herrn K. und Frau B. möchte das Projekt möglichst vielen Menschen mit einer psychischen Beeinträchtigung oder Erkrankung durch die Vermittlung einer ehrenamtlichen Tätigkeit helfen. Gemäß der Wünsche, Interessen und der aktuellen gesundheitlichen Lage, wird gemeinsam ein Weg zur Aufnahme einer ehrenamtlichen Tätigkeit entwickelt. 
 
Das Projekt kooperiert bei der Suche eines geeigneten Engagements mit der Freiwilligen Agentur des Bürgerinstituts „Büro Aktiv“ mit ihren über 300 Angeboten in den Bereichen Soziales, Kultur und Umwelt in rund 200 gemeinnützigen Organisationen und Projekten.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

 
 
 

 

Internetauftritt das letzte mal aktualisiert am 30/06/2016 um 08:46.